BONN. Die katholische Hauptschule St. Hedwig schafft durch die Kooperationen mit dem Deutschen Museum Bonn und mit dem Caritasverband für die Stadt Bonn einzigartige Chancen für ihre Schülerinnen und Schüler.
Unter der Regie des KURS-Kooperationsnetzes Unternehmen der Region und Schulen besiegelten heute das Deutsche Museum Bonn, der Caritasverband und die Katholische Hauptschule St. Hedwig ihre Zusammenarbeit. „Besonders schätzen wir, dass unsere Schülerinnen und Schüler dadurch die Möglichkeit erhalten, ihre Interessen und Fähigkeiten in der Praxis erproben zu können“, betonte die Berufswahlkoordinatorin Gabriele Gras-Peuckert. Durch die Partnerschaft mit diesen beiden Institutionen können die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe kennenlernen und werden so bei ihrer Berufswahl unterstützt. „Mit unserem Laborführerschein in der Tasche ist Chemie kein leeres Wort mehr, wir freuen uns sehr, den Jugendlichen naturwissenschaftliche Inhalte näher bringen zu können und sie bei der Entscheidung für einen passenden Beruf zu unterstützen“ so die Leiterin des Deutschen Museums Bonn, Dr. Andrea Niehaus. Der Laborführerschein ist ein Angebot der ExperimentierKüche, dem gemeinsamen Schülerlabor der Deutsche Telekom Stiftung und des Deutschen Museums Bonn.
„Junge Menschen bei ihren ersten Schritten ins Berufsleben begleiten zu können, ihnen einen Lebens- und Berufsalltag mit Perspektiven vorzustellen, darin liegt für uns eine besondere Verantwortung“ erklärte Beate Weber vom Caritasverband. Durch die Doppelpartnerschaft stehen nunmehr Hauswirtschaft, Küche und Kommunikation mit alten Menschen einerseits sowie Berufsorientierung und die Vermittlung chemischer Grundlagen andererseits auf dem Stundenplan der Jugendlichen.
Die Kooperationsvorhaben sind sehr vielfältig und für die Koordinatoren des KURS-Basisbüros, Rita Siegemund und Ilhan Kaluç liegt darin die Motivation für ihre Arbeit, “es ist toll, Jugendlichen die Anwendbarkeit ihres Wissens zu zeigen und durch die Kooperationen wird ihnen deutlich, dass die Wirtschaft sie braucht“.