Zeit effizient nutzen – Starte deine Ausbildung!

Dirk Poppe, Ausbildungsleiter bei Atlas Copco Energas GmbH, ist eng mit seinen Auszubildenden und Schülerpraktikanten verbunden. Marius von der Johannes-Gutenberg-Realschule hatte bereits die Gelegenheit, bei einem Tagespraktikum in unserer Ausbildungswerkstatt an der Werkbank zu arbeiten und Teile zu feilen. Durch vielfältige Sinneseindrücke wurde ihm an diesem Tag klar, dass der Beruf des Zerspanungsmechanikers das Richtige für ihn ist.

Das direkte Erleben, das Halten von Material in den eigenen Händen, das Eintauchen in den Geruch der Werkstatt und das Kennenlernen der Maschinenbedienung sind entscheidend für die Berufswahl.
Im Sommer beginnt er seine Ausbildung im Unternehmen.

Die Johannes-Gutenberg-Schule verfügt über ein ausgefeiltes Berufsorientierungsprogramm, das Schüler so früh wie möglich in Kontakt mit Unternehmen bringt, wo sie aktiv mitarbeiten können. Anja Lopez, Studienberaterin, und Stefan Esser, stellvertretender Schulleiter, betonen, dass praktische Erfahrungen in der realen Arbeitswelt unschätzbar sind. Theorie allein reicht nicht aus.
Lukas, einer der Auszubildenden, hat sich persönlich bei Dirk Poppe vorgestellt. Er wurde aufgrund seiner überzeugenden Persönlichkeit zum Einstellungstest eingeladen und hat diesen mit Bravour bestanden.

Die Identifikation der Auszubildenden mit unserem Unternehmen ist hoch. Pünktlichkeit, Engagement und die richtige Einstellung zur Arbeit sind entscheidend, eine 4 in Mathe auf dem Zeugnis ist kein Ausschlusskriterium.

Dirk Poppe wirbt kontinuierlich bei jungen Menschen für eine Ausbildung. Die persönliche Entwicklung, die sie dabei erfahren, ist von unschätzbarem Wert. Die Arbeitsbedingungen und Bezahlung in der Chemieindustrie sind attraktiv, ebenso wie die Weiterbildungsmöglichkeiten.

Warum also nicht direkt nach der 10. Klasse eine Ausbildung beginnen? Es gibt Möglichkeiten, eine Doppelqualifikation zu erlangen und die Ausbildung mit dem Fachabitur abzuschließen. Im Sondermaschinenbau und im Industrial Engineering bei Atlas Copco arbeiten zum Beispiel viele Werksstudenten der Ingenieurwissenschaften.

Ein möglicher erfolgreicher Werdegang nach der 10. Klasse könnte Ausbildung, Fachabitur, Studium und ein Arbeitsvertrag im Unternehmen beinhalten – für diejenigen, die genau wissen, was sie wollen.

Derzeit arbeiten rund 15 % Frauen im Unternehmen, angestrebt sind über 30%.
Schwere körperliche Arbeit gehört der Vergangenheit an, heute werden alle Maschinen elektronisch bedient. Gerade für Mädchen stehen bei verschiedenen Praktika die Türen weit offen.

Im Sommer 2024 wird der dritte Schüler der Johannes-Gutenberg-Realschule seine Ausbildung bei Atlas Copco Energas GmbH beginnen.
Seit vergangener Woche sind Schule und Unternehmen Kooperationspartner der Initiative KURS.