Begeisterte Schulpraktikanten beim KURS-Lernpartner Holtec

HELLENTHAL. Gleich zwei Schülerinnen und zwei Schüler der Clara Fey Schule Schleiden (CFS) bewarben sich im Familienunternehmen Holtec GmbH & Co. KG in Hellenthal, um dort in verschiedenen Arbeitsbereichen ihr 14-tägiges Praktikum zu absolvieren. Vanessa Rauch besuchte die Gymnasiasten gemeinsam mit Studien- und Berufswahlkoordinatorin Melanie Moersch (CFS) am Ende Ihrer ersten “Arbeitswoche”.

Barbara Göbel, Industriekauffrau im Unternehmen und selber ehemalige Schülerin des Schleidener Gymnasiums, führte durch den Betrieb, welcher 2013 durch das Engagement der Geschäftsführerin Ute Klement KURS-Lernpartner wurde.

Franziska Steffen: “Ich absolviere diese erste Praktikumswoche in der Abteilung “Service – Montage – Garantie”. Als Industriekauffrau hat man hier vielfältige Aufgaben und ich darf schon selber Ersatzteile heraussuchen und Lieferscheine schreiben. Nächste Woche schnuppere ich in die Abteilung “Arbeitsplanung und Einkauf” und bisher macht mir das Praktikum hier bei Holtec großen Spaß.”

 

Die Schüler Paul Cordel und Daniel Gapinski berichten in der Mechanischen Konstruktion über den Beruf des “Technischen Produktdesigner”, als hätten sie nie etwas anderes gemacht: “Hier erstellen wir Pläne mit Solid Edge St8 für die anzufertigen Maschinen in 3D und 2D. Weil wir den KURS-Workshop in unserer Schule mit den Holtec-Experten so interessant fanden, haben wir uns hier beworben, um noch mehr zu lernen. Am meisten Freude bereitet uns, die Einzelbauteile bzw. Blechteile am PC zu einer Baugruppe für individuelle Gesamtmaschinen zu konstruieren.”

 

Helen Sündermann will unbedingt Mechatronikerin oder Elektronikerin werden, zeigt bei Holtec schon früh ihr technisches Verständnis und wird vom Meister gelobt, da sie in der “Elektrofertigung” einen Schrank alleine zusammen gebaut, selbständig Erden angeschlossen und die Taster anhand von Bauplänen zusammen gesteckt hat. “So eine Arbeit macht mir richtig Spaß. Toll ist, dass man hier in Hellenthal den praxisintegrierten Studiengang machen kann nach dem Abi. Als Mädchen in der Abteilung wird man Ernst genommen und nicht verwöhnt. Wobei, ein Kissen für unter die Knie wurde mir schon angeboten”, berichtete die Oberstufenschülerin mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

Letztlich bewerten alle Beteiligten die Durchführung und das Gelingen der Praktika als äußerst positiv: Schule und Unternehmen halten KURS.