BORNHEIM. Im Rahmen des praxisnahen Speed-Dating-Formats „Berufe live“ erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Bornheim spannende Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und regionale Unternehmen.
Viele Unternehmen – besondere Einblicke. Die Jugendlichen stellten sich ihr persönliches Programm aus jeweils drei teilnehmenden Betrieben zusammen und erhielten in kleinen Gruppen erste, meist handlungsorientierte Einblicke – ganz nach dem Motto „Tun und Fragen“. Im Anschluss bot der „Markt der Möglichkeiten“ eine offene Austauschplattform für alle.
Mit dabei waren natürlich auch die KURS-Lernpartner der Schule: Die Backmanufaktur Nelles, die Debeka (Geschäftsstelle Euskirchen) sowie die Kreissparkasse Köln (Filiale Merten).
Die Backmanufaktur Nelles setzte auf unmittelbares Erleben: Unter Anleitung einer Konditormeisterin konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden, dekorierten eigene Mürbeteigplätzchen und konnten dabei gleichzeitig durch den anwesenden Personalreferenten und Assistenten der Geschäftsführung Donevan Kurenbach mehr über Ausbildungswege und Berufsfelder im Unternehmen erfahren.

Die Debeka begegnete den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe: Organisationsleiter Andreas Milde stellte unter anderem die Frage: „Was ist an der Ausbildung bei uns eigentlich cool?“ Dabei ging es um Tätigkeitsfelder in der Versicherungsbranche ebenso wie um konkrete Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Unternehmen.

Auch die Kreissparkasse Köln räumte mit gängigen Vorurteilen auf. Der Auszubildende Andre Gattung berichtete in einem Interview anschaulich, wie selbstständig er von Beginn an mitarbeiten und Verantwortung übernehmen durfte – ein starkes Beispiel für moderne Ausbildung.

Im Rahmen der Veranstaltung erhielt zudem die Vertreterin der Kreissparkasse Köln, Madeleine Scheip (Mitte), die neue Urkunde zur Namensänderung der Schule. Begleitet wurde die Übergabe von Studien- und Berufswahlkoordinatorin Anja Warnke (rechts). Die Kooperation besteht seit 2018 und zeigt, wie nachhaltige Bildungskooperationen junge Menschen erfolgreich beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen können.

