Gemeinsam Zukunft gestalten: Lernpartnerschaft im Zeichen von Energie und Nachhaltigkeit

v. l. n. r.: Juliana Goethe (RheinEnergie), Sina Schmelz (IHK Köln), Daniela Pilger (GS Wasseramselweg), Elfgard Pfahlbusch (RheinEnergie) – Quelle: RheinEnergie

 

KÖLN. Die Gesamtschule Wasseramselweg und die RheinEnergie AG sind ab sofort offiziell Lernpartner unter dem Dach von KURS.

Hier treffen rheinische Offenheit, fachliche Expertise und Neugierde auf eine Schule mit engagierten Lehrkräften und motivierten Lernenden. Der kreative „Funkenflug“, der dabei entsteht, ist ausdrücklich erwünscht. Grundsätzliches Ziel der Lernpartnerschaft ist es, den Übergang zwischen Schule und Berufswelt zu erleichtern, Berührungsängste abzubauen und Jugendlichen frühzeitig Einblicke in berufliche Tätigkeiten und Zukunftsfelder zu ermöglichen. Zwischen den beiden Systemen Schule und Arbeitswelt soll Energie fließen – verlässlich, inspirierend und ohne „Netzschwankungen“.

Dazu haben die Studien- und Berufswahlkoordinatorin vom Wasseramselweg, Theresa Schütte, und ihr Kollege Janos Neumann zusammen mit Elfgard Pfahlbusch, Teamleiterin Bildungsinitiative der RheinEnergie AG, Ideen entwickelt, die bereits in Jahrgangsstufe 5 ansetzen. Dazu gehören Projekte wie „Aqua-Agenten“ und „Umweltdetektive“, aber auch praktische Workshops im Metall- und Elektronikbereich. Themen wie Solarenergie, Stromversorgung, Wasser, Gebäudetechnik und IT bieten den Lernenden vielfältige Möglichkeiten, berufliche Orientierung mit Fragen der Zukunftsgestaltung zu verbinden. Klimaschutz, Gewässerschutz und Umweltschutz bilden dabei den inhaltlichen Dreiklang, der Schule und Unternehmen motiviert, neue Lernwege zu gehen, Kontakte zu knüpfen und Perspektiven zu eröffnen – bis hin zu möglichen Bewerbungen bei Mike Paß, Referent für technische Berufsausbildung bei der RheinEnergie AG.

Die RheinEnergie AG gewinnt durch diese Partnerschaft idealerweise Kontakte zu jungen Talenten, die unter Strom stehen für Themen, die als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge von hoher gesellschaftlicher Relevanz sind. Die Schule profitiert von der Offenheit und Bereitschaft des Unternehmens, jungen Menschen Einblicke in eine Welt zu verschaffen, die im Laufe des Schullebens in der Regel erst später ihre Tore öffnet.

Mit der offiziellen Ratifizierung im Rahmen von KURS wird ein Zeichen gesetzt für Zusammenarbeit, für Bildungsengagement und auch für eine zukunftsstarke Region. Schulleiterin Daniela Pilger, die didaktische Leiterin Sarah Lison und Juliana Goethe, Abteilungsleiterin Talent Factory der RheinEnergie AG, blicken zuversichtlich auf gemeinsame Projekte, wechselseitigen Austausch, Inspiration und natürlich auf eine Partnerschaft, die so verlässlich ist wie ein gut gewartetes Stromnetz.

Mit großer Freude überreichten Sina Schmelz, Leiterin Ausbildung der Industrie- und Handelskammer zu Köln, und Agnes Szymura, Koordinatorin Schule Wirtschaft der Industrie- und Handelskammer zu Köln, die KURS-Urkunden an Schule und Unternehmen.