Wie gehen Unternehmen eigentlich mit KI-generierten Bewerbungen um? Genau um diesen Persektivwechsel ging es in dieser Unterrichtseinheit mit Lernenden der Höheren Handelsschule im Bildungsgang Wirtschaft und Verwaltung des Berufskollegs Bonn-Duisdorf gemeinsam mit der Carl Knauber Holding.
„Anhand wiederkehrender Formulierungsmuster erkennen wir sehr schnell, welche Anschreiben der KI-entstammen.“ erläutert Tatjana Görzen-Filipp, Ausbildungskoordinatorin von Knauber. Was denn hieran schlecht sei, möchte eine Schülerin daraufhin wissen. Grundsätzlich erst einmal gar nichts, so Michelle Janzen, Junior HR-Managerin des Unternehmens. Denn der Einsatz von KI-Tools sei zugleich auch Nachweis digitaler Kompetenz. Allerdings müsse das, was KI als Vorlage biete, auch zum Profil des Unternehmens passen und der Wahrheit entsprechen. Wer also von ausgeprägter Serviceorientierung schreibe, müsse dies in einem späteren Bewerbungsgespräch auch untermauern. Sichtlich zufrieden zeigte sich Judith Winkler, Koordinatorin für die Berufliche Orientierung des Berufskollegs Bonn-Duisdorf: „Der heutige Austausch mit konkreten Beispielen aus der Praxis hilft den Schülerinnen und Schülern zu verstehen, dass die intensive Auseinandersetzung mit dem Unternehmen immer noch im Mittelpunkt der Bewerbung stehen sollte trotz aller Möglichkeiten, die KI bietet“
