Bonn. Die EATON Industries GmbH öffnete vergangenen Dienstag ihre Türen für Schüler der KURS-Partnerschulen Hardtberg-Gymnasium und Carl-von-Ossietzky-Gymnasium. Begleitet wurden sie von ihren Lehrkräften Monika Veismann und Stefan Bzik. Toni Schüller, zuständig für die Ausbildung der Nachwuchskräfte bei Eaton, hieß die Gruppe herzlich in der Lehrwerkstatt des Bonner Entwicklungsstandortes willkommen.
Projekt des Tages war die Herstellung eines Schraubstocks aus Metall. Nach einer kurzen Einweisung durch die beiden Dualen Studenten Silas Thiesmeyer und Tobias Kaiser legten die Schüler selbst Hand an. Sie wurden in zwei Gruppen eingeteilt:
Gruppe A arbeitete unter Anleitung von Herrn Kaiser an der CNC-Fräse, die computergesteuert präzise Bohrungen auf drei Achsen in verschiedenen Winkeln und Positionen ermöglicht. Die Schüler waren fasziniert zu erfahren, dass das Werkstück während des Bohrvorgangs mit einer Kraft von einer Tonne hydraulisch eingespannt wird.
Gruppe B arbeitete zeitgleich auf herkömmliche Weise an der Standbohrmaschine. Hier war viel manuelles Geschick gefragt. Die Schüler lernten, die Maschine zu bedienen und wie wichtig Präzision dabei ist. Als die CNC-Fräse der anderen Gruppe kurzzeitig ausfiel, zeigte sich, wie unverzichtbar handwerkliches Können ist.
Während der Arbeiten tauschten sich die Schüler mit den Studenten über Ausbildung und duales Studium bei EATON aus. Sie erfuhren von den Karrieremöglichkeiten und Weiterbildungschancen im Unternehmen. Lehrer Stefan Bzik war begeistert: „Es ist sehr bereichernd, wenn externe Partner wie Eaton den Schülern praktische Möglichkeiten eröffnen.“ Auch Monika Veismann lobte die praxisorientierte Herangehensweise und die Gelegenheit für ihre Schüler, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen. „Vor allem aber ist es wichtig, dass die Schüler aus der Schule herauskommen und in Kontakt mit Mitarbeitenden treten können. Oft ist es das persönliche Gespräch, das den jungen Menschen Mut macht, sich für eine Ausbildung oder ein Studium zu bewerben“, fügte sie hinzu.
Am Ende des Tages durften alle ihren selbstgebauten Schraubstock Marke Eigenbau mit nach Hause nehmen und in der Praxis testen.
