„Nicht treiben lassen – Kurs setzen“

Berufswahl braucht Begegnung: Wie Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ADAMA ihren Weg ins Berufsleben erkunden.

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KÖLN. Im Rahmen der KURS-Lernpartnerschaft zwischen dem Genoveva-Gymnasium Köln und der ADAMA Deutschland GmbH fand ein Bewerbertraining statt, an dem insgesamt 37 Schülerinnen und Schüler in vier Gruppen teilnahmen. Bereits im Vorfeld hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, eigene Bewerbungen bei ADAMA einzureichen und so erste Einblicke in reale Bewerbungsprozesse zu gewinnen.

Während des Trainings setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit ihren Erwartungen, Fragen und auch mit ihren Sorgen rund um den Übergang von der Schulzeit in die berufliche Zukunft auseinander. Viele beschrieben eine Mischung aus Neugier, Unsicherheit und dem Wunsch, eine gute Entscheidung für ihren weiteren Weg zu treffen. Die Vielzahl an Möglichkeiten kann dabei ebenso motivierend wie herausfordernd sein.

In den Gesprächen wurde deutlich, dass sich manche Schülerinnen und Schüler im Alltag häufig bewertet fühlen – etwa durch Noten, Leistungsanforderungen oder Erwartungen aus ihrem Umfeld. Dieses Gefühl, ständig beurteilt zu werden, kann dazu führen, dass das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten teilweise noch wachsen muss. Auch unterschiedliche sprachliche und kulturelle Hintergründe spielen eine Rolle, wenn es um Bewerbungen, Selbstpräsentation und berufliche Perspektiven geht.

Darüber hinaus beschäftigt viele Jugendliche auch die aktuelle weltpolitische Lage und das allgemeine Weltgeschehen. Diese Themen fließen oft in ihre Gedanken über Zukunft, Sicherheit und persönliche Orientierung ein.

Ein Schüler brachte seine Gedanken zur Zukunft mit einem eindrücklichen Bild auf den Punkt: Es fühle sich manchmal an, „wie eine Qualle im Meer zu schwimmen“ – ohne klare Richtung und den Strömungen von Erwartungen und Möglichkeiten ausgesetzt.

Gleichzeitig wurde im Verlauf des Trainings deutlich, dass bei vielen Jugendlichen auch Zuversicht und Offenheit für die Zukunft vorhanden sind. Das Bewerbertraining bot ihnen die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Einblicke in betriebliche Perspektiven zu erhalten und sich ihrer eigenen Stärken bewusster zu werden.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Unternehmen im Rahmen der KURS-Lernpartnerschaft schafft dafür einen wichtigen Raum: Begegnungen ermöglichen Orientierung, bauen Unsicherheiten ab und eröffnen neue Perspektiven. Denn eines wurde an diesem Tag besonders deutlich: Berufswahl braucht Begegnung.