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Welchen Weg nimmt eine Obstkiste?

15.10.2011. Stadt Köln.

KÖLN. Diese Frage und weitere Fragen wie „Ist Mülltrennung sinnvoll?“ „Welche Recyclingverfahren gibt es?“ erarbeiten zukünftig die Schüler/-innen des Alfred-Müller-Armack-Berufskollegs zusammen mit Auszubildenden und Mitarbeiter/-innen der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH.

Weitere Themen aus den Bereichen Logistik und Berufsorientierung, sowie verschiedene Angebote eines Praktikums wurden in einem Maßnahmenkatalog festgehalten um sie im laufenden Schuljahr umzusetzen. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am Donnerstag, den 13. Oktober 2011 im Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg ratifiziert.

„Die Kooperation unterstützt unsere Bemühungen, den Schülerinnen und Schülern alle möglichen Hilfen zur besseren Berufswahl und Ausbildungsfindung sowie Studienorientierung zu geben“, so Horst Neuhaus, Leiter des Alfred-Müller-Armack-Berufskollegs in Köln-Zollstock.

Profitieren von der Zusammenarbeit sollen vor allem die Vollzeit-Bildungsangebote der Schule. Dazu gehören insbesondere die Höhere Handelsschule und die Handelsschule. Die Schülerinnen und Schüler dieser Bildungsgänge sollen in der Zusammenarbeit mit dem Partnerunternehmen intensiv hinter die Kulissen blicken können. Christine Tharra, Lehrerin und Koordinatorin für Studien- und Berufsorientierung des Berufskollegs, geht es bei der Zusammenarbeit insbesondere um die gemeinsame Erarbeitung von Lernsituationen, durch die die Schüler Prozesse im Betrieb nachvollziehen können.
Für Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH stellt die Zusammenarbeit einen weiteren wichtigen Baustein im Engagement des Unternehmens für die Bildung nachfolgender Generationen dar: „Wir haben in der Vergangenheit Vorlesebücher für Kinder im Vorschulalter sowie Lehrmaterialien für die Sekundarstufen eins und zwei entwickelt, die die Megatrends Umwelt und Nachhaltigkeit dem jeweiligen Alter der Kinder und Jugendlichen entsprechend vermitteln. Mit der Lernpartnerschaft wollen wir den Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs Umwelt, Nachhaltigkeit und Wirtschaft nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch nahe bringen und damit unsere gesellschaftliche Verantwortung als Unternehmen ausweiten.“

Claudia Wiemann, Dezernentin der Bezirksregierung Köln für Berufskollegs, betont in diesem Zusammenhang die Verantwortung der Schulen, im Kontext individueller Förderung den Übergang der Schüler und Schülerinnen in die Berufsausbildung beratend und unterstützend zu begleiten und auf diese Weise möglichst bruchlos zu gestalten. Vor diesem Hintergrund ist KURS ein starkes Instrument, weil es darauf abzielt, die schulischen Anstrengungen mit praktischen Erfahrungen in den Betrieben zu verknüpfen.

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