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Logistik zum Anfassen

20.3.2015. Stadt Köln.

montesri-gymnKÖLN. Logistik ist überall, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, zu Wasser, auf der Straße, auf der Schiene und in der Luft. Im englischen Sprachgebrauch spricht man auch von „Supply Chain Management“. Doch was ist das eigentlich? Warum spricht man auch vom Blutkreislauf der Wirtschaft? Was macht ein Unternehmen der Logistikbranche genau? Welche Berufe gibt es in der Logistik? Das sind nur einige der spannenden Fragen die, die Schüler des Montessori-Gymnasiums und die weltweit agierende Schenker Deutschland AG nun gemeinsam beantworten wollen.

Das Montessori-Gymnasium, Köln Bickendorf und die Schenker Deutschland AG, Geschäftsstelle Köln sind nun Lernpartner. In Schwung gebracht vom Unterstufen-Chor unter der Leitung von Babette Meyer feierten die Partner nicht nur musikalisch ihre Lernpartnerschaft.

Praktika, Betriebsbesichtigungen und Bewerbungstraining unterstützen die Berufsorientierung, Experten im Unterricht sorgen für die Veranschaulichung theoretischer Inhalte und zukünftig soll sogar Kunst in Form von Industriefotografie ein Thema werden.

Die 1870 geborene Maria Montessori stellt in ihrem Bildungskonzept das Kind in den Mittelpunkt. Sie und ihre Pädagogik erlangten weltweite Bekanntheit. Das Montessori-Gymnasium in Köln ist eine von über 4000 Montessori Schulen weltweit.

Schenker gründete 1872 sein nach ihm benanntes Unternehmen. Auch er erlangte weltweite Bekanntheit – nur eben in der Logistik. Schenker gilt als Erfinder des Bahngutsammelverkehrs. Seit 2010 hat er sogar einen Platz in der Logistik Hall of Fame. Schenker ist heute der zweitgrößte Logistikdienstleister der Welt mit allein 15.000 Mitarbeitern in Deutschland.

Michael Spohr, Ausbildungsleiter bei der Schenker Deutschland AG, weiß wie wichtig es ist Personalmarketing zu betreiben: „Der demographische Wandel zwingt uns dazu, auf die Jugendlichen zuzugehen und sie dadurch auch besser kennenzulernen.“ Für seinen Kollegen Björn Fechner, stellvertretender Ausbildungsleiter der Schenker Deutschland AG, liegt der Schwerpunkt in der Zusammenarbeit darin, die Lücke zwischen den Anforderungen des Unternehmens und den Voraussetzungen der Bewerber zu verkleinern.

Alice Baader, stellvertretende SV-Vorsitzende des Montessori-Gymnasiums, findet die Lernpartnerschaft gut und freut sich, dass die Möglichkeiten einer praktischen Berufsorientierung erweitert werden können. Herbert Kalter, Schulleiter des Gymnasiums, sieht Möglichkeiten der curricularen Anknüpfung an die Fächer Erdkunde und Sozialwissenschaften im Rahmen dieser Lernpartnerschaft.

Der  leitende Regierungsschuldezernent der Bezirksregierung Köln, Fritz Schwarz, bringt es auf den Punkt:. „Es soll eine Win-Win Situation für Schule und Unternehmen werden. Wenn das Unternehmen profitiert und die Schule, ergibt es einen Sinn.“

Carolin Philipp, Referentin Schule/Wirtschaft der Industrie- und Handelskammer zu Köln, betont die Arbeit der KURS-Koordinatoren, die bei der Anbahnung von Lernpartnerschaften die Partner unterstützen. Dabei koordinieren sie nicht nur viele Vorbereitungstermine, sondern sie begleiten Schule und Unternehmen auch inhaltlich, durch Ideen für die  Zusammenarbeit.

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