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Kölner Ursulinenschule geht Allianz mit größtem deutschen Versicherungsunternehmen ein

17.9.2002. Stadt Köln.

Fritz Schramma

Klaus Graeff.

Am 06.09.2002 wurde in der Aula der Ursulinenschule an der Machabäerstraße in Köln die Kooperation zwischen der Allianz und dem Kölner Mädchengymnasium feierlich auf den Weg gebracht. Unter den Gästen befand sich auch Fritz Schramma.

In seiner Ansprache stellte der Oberbürgermeister „einen verstärkten Dialog unserer Schulen mit der Wirtschaft vor Ort“ fest. Zugleich stellte er heraus, dass es ihn mit Stolz erfülle, „dass der Regierungsbezirk Köln, und hier insbesondere die Stadt Köln selbst, eine Vorreiterrolle im Land einnimmt, wenn es darum geht, sich der benachbarten Wirtschaft zu öffnen“ und lobte hier das besondere Engagement der beteiligten Kammern Köln, Aachen und Bonn/Rhein-Sieg bei der Errichtung der stabilen Kommunikationsplattform KURS.
Die Liste der Themen für das erste Jahr der Partnerschaft hat es in sich. Die zwölf bereits detailliert geplanten Einzelmaßnahmen, die im gerade begonnenen Schuljahr umgesetzt werden sollen, wurden auf der Podiumsrunde diskutiert. Hieran beteiligten sich die hauptverantwortlichen Akteure in Schule und Unternehmen, Schülerinnen und Azubis der Allianz sowie als Gäste der Leiter der Schulabteilung im Erzbistum Hans-Dieter Voss und Prof. Dr. Heinz Wambach, LRSD in der Bezirksregierung Köln.

Für die nächste Zukunft sollen u.a. folgende Ideen umgesetzt werden:

  • Jgst. 11, Erdkunde: Im Unterricht der Jahrgangsstufe 11 werden die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Natur diskutiert. Dabei geht es vor allem um das Thema „Hochwassergefährdung“. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen vor dem Hintergrund der Risikoabschätzung für Hochwasserschäden Kartierungen für verschiedene Stadtgebiete von Köln vorgenommen werden .
  • Jgst. 13, Sozialwissenschaften: Der Kooperationsunterricht sieht eine Maßnahme zum Thema „Riester-Rente“ vor. Dabei geht es nicht nur um das Grundthema „Altersversorgung“ sondern auch um Aspekte der Kalkulation der Riester-Pakete sowie um Fragen ihrer Vermarktung.
  • In der Klasse 10 wird ein Experte der Allianz den Mathematikunterricht unterstützen und den Schülerinnen den lebensweltlichen Bezug von Zins- und Zinseszinz-rechnung näher bringen.
  • Im Kunstunterricht der Oberstufe soll mit Unterstützung des Unternehmens stufenweise am Thema Arbeitswelt kreativ gearbeitet werden: Im ersten Schulhalbjahr üben sich die Schülerinnen zum Stichwort „hard working people“ (Motto des Marketing für Ausbildungsplätze der Allianz) in malerisch freier Bildgestaltung. Darauf aufbauend wird dieses Thema unter dem Aspekt des Kommunikationsdesigns streng nach den Richtlinien des Unternehmens ausgerichtet. Ausstellungsmöglichkeiten in den Räumlichkeiten des Unternehmens sind vorhanden, um die Ergebnisse einem breiteren Publikum anschließend zu präsentieren.
  • Jahrgangsstufen- und fachübergreifend: Projekttag „Sicherheit und Schadensverhütung“. Mit Experten der Versicherung werden in verschiedenen Jahrgangsstufen Alltagsrisiken und ihre Folgen für Mensch und Gesellschaft thematisiert. Dabei sollen die Schüler persönlich und praxisnah über den Alltag von Brandschutzexperten informiert werden.

Die Berufsorientierung in Verbindung mit einem Bewerbungstraining als ‚real life situation‘ nimmt ebenfalls einen wichtigen Teil des Partnerschaftsprogramms ein. Die Simulation eines kompletten Bewerbungsverfahrens soll den Schülerinnen zur gedanklichen Auseinandersetzung darüber anregen, wie sie sich ihr späteres Berufsleben vorstellen: Auszubildende bei der Allianz stellen das Unternehmen als Arbeitgeber vor, vermitteln persönliche Einblicke in Ausbildung, Berufsbilder und Aufstiegschancen sowie in die Unternehmensstruktur. Unternehmensexperten führen mit den Schülerinnen verschiedene Bewerbungs- und Profilingtests durch, die den Jugendlichen handfeste Orientierungshilfen darin geben sollen, die eigenen Neigungen und Stärken realistisch einzuschätzen und mit den Anforderungen von außen zu koordinieren.

Die Allianz Versicherungs-AG knüpft über diese Partnerschaft positive Kontakte zu jungen Menschen. Das kann sich für die spätere Suche nach Auszubildenden lohnen. Somit profitieren beide Seiten von der Vereinbarung und unterstützen mit ihrer Kooperationsvereinbarung den Weg für eine Zusammenarbeit von Schule und Unternehmen in der Region.

So besingt das „Schulpartnerlied“ (abgewandelt) nach dem Musical „Der kleine Tag“ mit einem Augenzwinkern:

Jedes Girl hier in Köln bei den Ursulinen
lobt die große Allianz, Partner flotter Bienen.
Hier zu lernen für das Leben gibt die Schule Raum und Zeit.
Doch nun geht es nach draußen in die raue Wirklichkeit.
Unser Lehrer hat jetzt Pause,
denn der Fachmann hat das Wort,
und gefällt uns seine Rede, laufen wir den Schule fort.