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Bonner Anwaltskanzlei macht Schüler und Lehrer fit in rechtlichen Fragen – Anwaltskanzlei Werdin & Niehus und Karl-Simrock-Schule, Gemeinschaftshauptschule der Stadt Bonn, sind Partner in Sachen Bildung

29.4.2008. Stadt Bonn.

BONN. Am 29.04.08 haben die Anwaltskanzlei Werdin & Niehus und Karl-Simrock-Schule ihre Kooperationsvereinbarung in einer Feierstunde besiegelt.

Eine Gesprächreihe wird interessierten Schülerinnen und Schülern künftig die Möglichkeit bieten, Rechtskundeunterricht aus erster Hand zu erhalten. Themen wie „Meine Rechte und Pflichten im Internet“ und „Fallen bei Vertragsabschlüssen“ sollen ebenso behandelt werden wie Fragen zum Verkehrsrecht. Im Rahmen von Praktika können sich die Schülerinnen und Schüler in der Praxis über das Berufsfeld „Fachangestellte/r für Rechtsanwälte und Notare“ informieren. Weiter vereinbart wurden ein Kooperationsprojekt im Bereich Kunst, das in eine Ausstellung in der Anwaltskanzlei münden soll, und ein Bewerbungstraining. Für die Lehrer ist eine Fortbildung “Rechtliche Fragen zum Schulalltag“ vorgesehen.  

„Wir halten es für wichtig, den Schülern klar zu machen,“ so Anwältin Daniela C. Werdin, „dass Schulfächer wie Geschichte, Politik und Kunst durchaus, wenn auch in unterschiedlicher Gewichtung, sowohl von entscheidender Bedeutung für die Berufswahl sein können als auch schlicht um in der modernen Welt als selbstbestimmte Bürger am gesellschaftlichen Leben teil zu haben. Wir engagieren uns für die Karl-Simrock-Schule schlicht, weil wir die Notwendigkeit erkannt haben in Bildung zu investieren“, so die Anwältin weiter.

Die Schule sieht die Zusammenarbeit mit der Bonner Anwaltskanzlei als eine tolle Chance für ihre Schüler. „Wir, Schüler, Eltern und Lehrer, freuen uns sehr auf eine langfristig angelegte Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei Werdin & Niehus“, meinte Dagmar Supé, Berufswahlkoordinatorin der Karl-Simrock-Schule.

Nach Auffassung von Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Bonn/Rhein-Sieg, ist eine frühe Begegnung der Jugendlichen mit der Arbeitswelt von enormer Bedeutung. So erwerben die Schüler Schlüsselqualifikationen, die ihre Chancen auf eine Berufsausbildung auf dem Arbeitsmark verbessern. „Lernpartnerschaften wie diese müssen flächendeckend werden, um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern erreichen zu können“, erklärte Hindenberg.

Die neue Lernpartnerschaft – die erste einer Bonner Schule mit einer Anwaltskanzlei- ist integraler Bestandteil der Bildungsinitiative KURS.  KURS-Lernpartnerschaften tragen dazu bei, Schülerinnen und Schülern Wirtschaftsthemen sowie Berufs- und Arbeitswelt näher zu bringen und sie praxisnah auf die Anforderungen in Beruf und Studium vorzubereiten. Auf Dauer angelegte Lernpartnerschaften sollen einen intensiven Austausch und Wissenstransfer anregen und allen Partnern Nutzen bringen.

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