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Ökonomische Bildung erhält praxisnahe Inhalte

11.11.2010. Rhein-Erft-Kreis.

Mina Kombe, Marvin Ndoye zusammen mit Peter Heidersdorf

KERPEN. Nach 2 Tagen Training in der Schulküche wurde es ernst für die Projektgruppe Cocktails für Teenies. Hoher Besuch hatte sich angesagt. Die Willy-Brandt-Gesamtschule Kerpen unterzeichnete eine Lernpartnerschaft mit der Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG. Dazu trafen sich die Partner im Schülercafé. Empfangen wurden die Gäste mit einem Limetten- und einem Himbeer-Cocktail in Reagenzgläsern. Schulleiter Jörg Dammertz begrüßte die Gäste und erläuterte, warum die Willy-Brandt-Gesamtschule an einer Lernpartnerschaft mit der Raiffeisenbank interessiert ist. „Mit der Lernpartnerschaft mit der Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG komplettieren wir unser vielfältiges Angebot im Rahmen der Berufsorientierung. Die Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG bietet unseren Schülerinnen und Schülern ein weitläufiges Angebot im Rahmen des Themenkomplexes Wirtschaft. Unsere Schülerinnen und Schüler führen heute schon sehr früh ein eigenes Girokonto. So ist es uns als Schule wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler lernen, mit diesem verantwortungsbewusst und zeitgerecht umzugehen. Für unsere Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler ist das Thema Studienfinanzierung ein wichtiger Punkt. Auch hierin unterstützt uns die Raiffeisenbank.“

Die Zusammenarbeit sieht aber neben berufspraktischen Erkundungen und Praktika die Beteiligung bei der Ausbildungsbörse am Tag der offenen Tür sowie das Training eines professionellen Vorstellungsgespräches für die Oberstufe vor.

Für die Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG sprach Herr Georg Spies, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank. „Die Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG ist eine Genossenschaftsbank, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Finanzdienstleister bewusst ist. Über die Lernpartnerschaft erhalten wir direkten Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern und können so der Gefahr einer Verschuldung vorbeugen. Wir bilden jedes Jahr Bankkaufleute in der dualen Ausbildung aus und erhalten mit einer Lernpartnerschaft die Möglichkeit, mögliche Auszubildende über einen längeren Zeitraum kennen zu lernen. Schülerpraktika bieten uns die Gelegenheit, geeignete und motivierte zukünftige Azubis zu rekrutieren. So bieten wir Schülerbetriebspraktika für die Jahrgangsstufen 9 und 12 an.“

Bürgermeisterin Marlies Sieburg bedankte sich für die Einladung und freute sich für die Stadt Kerpen, dass wir einen weiteren Lernpartner gefunden haben.

„Wir, die Industrie- und Handelskammer zu Köln, unterstützen als einer der Projektträger sehr gerne die Lernpartnerschaft“, unterstrich Saskia Mittelstädt, Leiterin der Zweigstelle Rhein-Erft der Industrie- und Handelskammer zu Köln, den Wert solcher Kooperationen. „Schulischer Unterricht richtet sich näher an der Praxis aus, ökonomische Bildung erhält praxisnahe Inhalte und Schülerinnen und Schüler werden für die Ausbildung und das Studium fit gemacht. Die Unternehmen ihrerseits präsentieren sich als interessante Arbeitgeber mit Perspektiven für die Zukunft“, so Mittelstädt weiter.

Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten Mina Kombe und Marvin Ndoye zusammen mit Peter Heidersdorf. Beim anschließenden Imbiss erfreute uns die Cocktailgruppe mit eigens für den Anlass kreierten Cocktails. Unterstützung erhielt die Gruppe unter der Leitung von Alexander Inden von Uta Emunds, die mit Rat und Tat und dem entsprechenden Equipment zur Seite stand. Die wunderschöne Dekoration des Raumes stammte von Birgit Tyrra.

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