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Sie investieren in die Zukunft – Die Sparkasse der Homburgischen Gemeinden und das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wiehl besiegeln eine Lernpartnerschaft

13.6.2006. Oberbergischer Kreis.

Als eine Investition in die Zukunft junger Menschen sehen die Sparkasse der Homburgischen Gemeinden und das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wiehl ihre Lernpartnerschaft, die am Montag, dem 12.6.06, in einer Feierstunde in den Räumen der Sparkasse feierlich ratifiziert wurde. Dass sich die Sparkasse für Schulen öffnet und vielfältig engagiert, ist nicht neu.

Durch diesen Vertrag verpflichten sich nun beide Partner zu einer langfristig angelegten Zusammenarbeit.
„Mit der Partnerschaft beweisen wir einmal mehr,“ so Manfred Bösinghaus, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wiehl, „dass wir hier in der Region fest verwurzelt sind und uns die Menschen, im Rahmen der Partnerschaft sind es vor allem die Schülerinnen und Schüler, am Herzen liegen und wir uns aktiv für sie einsetzen. Schule kann heraus aus ihrem Biotop und wir lernen und verstehen besser, was junge Menschen bewegt.“
Schulleiter Dieter Klaas und sein Kollegium sehen hier eine weitere Möglichkeit ihre Schüler auf ein Leben in einer komplexen Gesellschaft vorzubereiten. „Wer bei uns Abitur macht, der soll nicht nur über Fachwissen verfügen, sondern auch sein weiteres Leben in finanzieller Sicht planen können, sei es das Studium, sei es eine breit angelegte Altersversorgung. Hier erwarten wir eine kompetente Unterstützung der Sparkassenmitarbeiter.“
Diese wird nicht erst in der Oberstufe einsetzen, sondern bereits in den unteren Jahrgängen bekommen die Schüler sachkundige Aufklärung, wenn es um den Umgang mit dem eigenen Taschengeld geht oder über die zunehmende Verschuldung der deutschen Haushalte.
„Ich bin froh, dass sich unsere Sparkasse und unser Gymnasium zusammengetan haben,“ meint Bürgermeister Werner Becker-Bloningen. „Nur wenn unsere jungen Menschen über die notwendige Qualifikation verfügen, kann der Wirtschaftsstandort Wiehl im Wettbewerb bestehen. Deshalb begrüße ich diese Initiative, die zeigt, dass viele bereit sind sich auf vielfältige Weise für unsere Region einzusetzen.“
Im Vergleich zu anderen Lernpartnerschaften hat diese weniger die Berufsfindung im Visier,  denn das Gymnasium möchte seine Schüler zu allererst zum Abitur führen und die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium schaffen. „Jedoch“, so Schulrat Artur Broch, „ist gerade eine Zusammenarbeit zwischen Schule und Kreditinstitut geeignet jungen Menschen über den Schullehrstoff hinaus Rüstzeug für eine kompetente Lebensbewältigung zu liefern. Sie werden nicht nur mit Finanzproblemen konfrontiert, sondern bekommen im Kontakt mit den Sparkassenmitarbeitern auch einen Einblick in einen Dienstleistungsbetrieb, in dem ganz besonderer Wert auf gute Umgangsformen gelegt wird.“

Die Lernpartnerschaft wird betreut von den Koordinatoren im KURS-Basisbüro für den Oberbergischen Kreis, Ulrich Holländer und Daniela Römmler.

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