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Materialprüfung in einer Edelstahlgießerei – Physikkurs des Theodor-Heuss-Gymnasium im Versuchslabor des Partnerunternehmens

8.9.2008. Oberbergischer Kreis.

Im Rahmen der Lernpartnerschaft zwischen dem Theodor-Heuss-Gymnasium und der Klaus Kuhn Edelstahlgießerei GmbH besuchten am 26. und 27. Mai 2008 die Schülerinnen und Schüler des Physik-Kurses der 11. Jahrgangstufe die Versuchsabteilung des Unternehmens.

Den Schülerinnen und Schülern bot sich die Gelegenheit Einblicke in die Qualitätssicherung und Materialprüfung des Unternehmens zu erhalten. Nach einer kurzen Einführung wurden vier verschiedene Versuche zur Materialprüfung durchgeführt, ein Zugversuch, ein Kerbschlagversuch, eine Härteprüfung nach Brinell und eine Ultraschallprüfung.

In der Einführung erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass Stähle verschiedenen Ansprüchen genügen müssen. Beispielsweise zeichnen sich Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen auch bei erhöhten Temperaturen durch sehr gute Korrosionsbeständigkeit in reduzierenden, wie auch oxidierenden Medien aus. Nickel-Eisen-Chrom-Legierungen sind besonders hitzebeständig. Die Härte des Stahls ist in erster Linie von dem Gittermodell des Kristalls abhängig. In den Versuchen wurden die Legierungen Austenit und Martensit unterschieden.

Die Versuche ergaben, dass austenitische Legierungen sich durch Verformbarkeit und Elastizität, nicht jedoch durch Härte auszeichnen. Martensit zeichnet sich dagegen durch besondere Härte aus.

Zu den Versuchen gibt es jeweils einen von den Schülerinnen und Schülern verfassten Bericht in Form eines PDF-Dokuments.

Bericht: Theodor-Heuss-Gymnasium

http://www.thg-radevormwald.de/unterrichtsfaecher/physik/lernpartnerschaft_kuhn.htm

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