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Eine Region auf KURS: 426 Lernpartnerschaften

5.5.2009. KURS-Zentralbüro.

KURS-Koordinatoren des Regierungsbezirkes Köln

„KURS ist bei Schulen und Unternehmen stark gefragt“, sagt Christoph Merschhemke vom Institut Unternehmen & Schule GmbH in Bonn: „Wie stark, erkennt man daran, dass alleine im letzten halben Jahr mehr als 70 Lernpartnerschaften ins Netzwerk aufgenommen werden konnten.

„KURS ist bei Schulen und Unternehmen stark gefragt“, sagt Christoph Merschhemke vom Institut Unternehmen & Schule GmbH in Bonn: „Wie stark, erkennt man daran, dass alleine im letzten halben Jahr mehr als 70 Lernpartnerschaften ins Netzwerk aufgenommen werden konnten. In der Region Bonn sind mehr als 50 Schulen mit Nachbarbetrieben in KURS-Partnerschaften vernetzt. Während sich die Schulen eine Verbesserung des Unterrichts durch praxisnahe Einblicke in die Wirtschaftswelt erhoffen, wünscht die Unternehmensseite einen frühen Kontakt zur Jugend, um sich so den notwendigen Nachwuchs zu sichern.“ Das Bonner Institut Unternehmen & Schule (UnS) stellt das Zentralbüro, also die Schnittstelle zwischen den Basisbüros und dem Lenkungsausschuss. UnS ist damit für die zentrale Koordination in KURS Köln zuständig.

426 Lernpartnerschaften gibt es zur Zeit im Rahmen des Kooperationsnetzes Unternehmen und Schulen (KURS) im Regierungsbezirk Köln zwischen weiterführenden Schulen und Unternehmen. Damit arbeiten mehr als die Hälfte aller weiterführenden Schulen im Regierungsbezirk im Rahmen von KURS mit einem oder mehreren Unternehmen zusammen.

Gestern trafen sich die KURS-Koordinatoren aus den 12 Kreisen und kreisfreien Städten des Regierungsbezirkes Köln, um sich über den Stand des Erreichten auszutauschen. KURS ist eine Bildungsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer Köln. Die Bezirksregierung Köln stellt insgesamt sechs volle Lehrerstellen zur Verfügung, damit Schulen beim Aufbau langfristiger Lernpartnerschaften mit einem Nachbarbetrieb unterstützt werden. Die Kammern stellen Mittel für die zentrale Steuerung der Initiative bereit.

„Der Erfolg des Programms liegt in der Kontinuität und im engen Schulterschluss von Schulpolitik und Wirtschaft im Regierungsbezirk Köln“, stellt Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer für den Bereich Aus- und Weiterbildung bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg, fest: „Anders als vielen anderen Programmen im Schnittstellenbereich Schule-Wirtschaft geht KURS Köln die Luft nicht nach kurzer Zeit aus. Die Initiative fördert seit zehn Jahren den Dialog zwischen Schulen und Unternehmen und bringt die Jugend mit den Wirtschaftsexperten zusammen.“

Das Treffen der Netzwerker in Bonn diente aber nicht nur dem Schulterklopfen über das gemeinsam geleistete. Die Teilnehmer setzten sich vielmehr kritisch mit der Frage auseinander, wie denn die Qualität der Initiative gesichert und ausgebaut werden kann. Neben der Optimierung der Darstellung der Initiative in der Öffentlichkeit stand dabei die Betreuung der Lernpartnerschaften im Vordergrund. Masse statt Klasse soll es nicht geben und daher wird es in Zukunft verstärkt darum gehen, in der Betreuung Qualitätskriterien für die Zusammenarbeit zur Anwendung zu bringen.

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