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Optimale Unterstützung für Kuchenheimer Hauptschüler

22.2.2008. Kreis Euskirchen.

v. l.: Birgit Jestädt und Wiebke Reichold, Berufswahlkoordinatorinnen, Antonia Pasternak, Michael Königshoven, Uwe Günther, Rosemarie Kalscheuer und André Büschkes mit Schülern der Klasse 10

Die Partner freuen sich mit Bettina Ismar (3. v.l.), Büro für Lernpartnerschaften im Kreis Euskirchen, über ihre erfolgreiche Zusammenarbeit.

EUSKIRCHEN. Die bereits seit dem Schuljahr 2006/07 bestehenden Kontakte zwischen der Gemeinschaftshauptschule Joseph-Emonds-Schule Kuchenheim und der Zahnarztpraxis Dr. R. Pasternak sowie den Unternehmen Hans-Dieter Büschkes GmbH & Co KG und Metallbau Königshoven GmbH wurden nun im Rahmen der Bildungsinitiative KURS nachhaltig verankert. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am 18.02.2008 feierlich besiegelt. stellten nun anlässlich der Feierstunde die Partnerunternehmen und ihre Ausbildungsberufe vor.

Zuvor hatten sich die Schüler im Rahmen einer Projektwoche zum Thema Berufswahl intensiv mit ihren Lernpartnern auseinandergesetzt und stellten nun anlässlich der Feierstunde die Partnerunternehmen und ihre Ausbildungsberufe vor.

Schulleiterin Rosemarie Kalscheuer sieht in der Lernpartnerschaft eine wichtige Ergänzung zum Schulprogramm. Die Berufswahlorientierung erhalte hiermit einen zentralen Stellenwert innerhalb der pädagogischen Arbeit: „Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen gibt den  Schülerinnen und Schüler die Chance Erfahrungen in verschiedenen Bereiche der Wirtschaft zu sammeln. Ein so breit gefächertes Angebot an Möglichkeiten kann die Schule allein nicht bieten“, freute sich die Schulleiterin.

André Büschkes, Hans-Dieter Büschkes GmbH & Co.KG, sprach im Namen der beteiligten Unternehmenspartner über die Vorteile einer engen Zusammenarbeit:  „Eltern kritisieren das fehlende Engagement der Lehrer; Lehrer bemängeln bei den Eltern die schlechte Erziehung ihrer Kinder; Schüler beschweren sich über ihre Lehrer; Ausbildungsbetriebe klagen über mangelnde Ausbildungsreife der Schüler, Lehrer der Berufsschulen sind kritisch, weil Wissensgrundlagen fehlen, die eigentlich längst präsent sein müssten. Doch im Kern dürfte klar sein, dass jeder der Beteiligten seinen Beitrag leisten muss, damit die genannten Schwierigkeiten abgebaut werden können“, meinte Büschkens. Eine Lernpartnerschaft zwischen Schule und Betrieben biete den Schülern hervorragende Möglichkeiten, sich frühzeitig über die Chancen und Anforderungen der Arbeitswelt informieren. „Den Jugendlichen sollte dabei klar werden, dass ein bestimmter Berufswunsch aber nur zu erfüllen ist, wenn auch die schulische Leistung stimmen. Wir empfinden die Lernpartnerschaft mit der Joseph-Emonds-Schule als win-win-Situation und sind daher optimistisch, dass wir einiges gemeinsam erreichen können.“, so Büschkes weiter.

Die Aktivitäten der Partner reichen vom Mathematikunterricht über Betriebserkundungen und Praktika bis hin zu Hilfestellungen beim Bewerbungstraining.

Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft RurEifel Uwe Günther, gratulierte den Lernpartnern und betonte, für die Ausbildungsbetriebe biete die Lernpartnerschaft die Chance, frühzeitig ihre Ausbildungsberufe geeignetem Nachwuchs als attraktive Perspektive nahezubringen.

Bettina Ismar, Büro für Lernpartnerschaften im Kreis Euskirchen, die die Partner bereits seit drei Jahren begleitet, lobte die erfolgreichen Lernpartner: „Das herausragende Engagement der Unternehmen wurde heute in der von den Schülern der Jahrgangsstufe 10 präsentierten Ergebnissen besonders deutlich“, so Ismar.

Foto 1: Bettina Ismar, Büro für Lernpartnerschaften
Foto 2: Johannes Brühl

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