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Förderschule Stephanusschule und Altenzentrum St. Elisabeth kooperieren – Erste Lernpartnerschaft in Zülpich unter Dach und Fach

19.6.2007. Kreis Euskirchen.

Die Schulband nutzte den besonderen Anlass und spielte auf. (Bettina Ismar)

v.l.: Bettina Ismar, Büro für Lernpartnerschaften, Schulleiter Gerhard. Ohliger, Landrat Günter Rosenke, Marga Decker, Pflegedienstleiterin, Bürgermeister Albert Bergmann und Schüler der Stephanusschule bei der feierlichen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

Bereits seit mehr als einem Jahr arbeiten die Zülpicher Stepahnusschule und das Altenzentrum Sankt Elisabeth zusammen: Mit Erfolg, denn die Lernpartnerschaft mit den Senioren ist in das pädagogische Konzept der Schule integriert, und mit der feierlichen Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages am 12.06. ist es nun auch offiziell: Für die Schüler der Jahrgangsstufen sechs bis zehn heißt es jetzt, die eigenen Fähigkeiten in der Praxis zu erproben und sich schon frühzeitg in der Berufswelt zu orientieren.

Die Stephanusschule wird von Schülerinnen und Schülern besucht, die Schwierigkeiten im Bereich Lernen, Verhalten oder Sprache haben.  Für diese Schüler ist es daher besonders wichtig, auch außerhalb des geschützen schulischen Rahmens Erfahrungen zu sammeln und ihre Kompetenzen zu erweitern.

Schüler ab der sechsten Klasse arbeiten im Fach Kunst und Gestaltung mit den Senioren des Altenzentrums zusammen und lernen auf diese Weise, auch selbst soziale Verantwortung zu übernehmen. Ein Schnupperpraktikum können Schüler der achten Klassen absolvieren und die Schüler ab Klasse 9 lernen in Langzeitpraktika die Bereiche Nähen, Haustechnik, Gartenpflege , Sozialer Dienst, Altenpflege und Hauswirtschaft kennen.

„Für die Schüler und Lehrer ist es wichtig, dass eine solche Zusammenarbeit institutionalisiert wird, damit die Strukturen für beide Seiten verlässliche und dauerhaft sind“, erklärte Schulleiter Gerhard Ohliger.  

Auch für die Bewohner der Einrichtung sei der Umgang mit den Schülerinnen und Schülern sehr förderlich, betonte die Leiterin des Altenzentrums Marga Decker. 

Alle an der Kooperation Beteiligten sind sehr engagiert und sehen in der Zusammenarbeit die perfekte Chance, die Schüler und Schülerinnen bereits während ihrer Schulzeit fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen. Diese schon jetzt routiniert laufende Lernpartnerschaft wird den Schülern und Schülerinnen den Weg in in den Beruf sicherlich erleichtern.

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