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AOK Regionaldirektion Euskirchen und Gymnasium Marienschule unterzeichneten ihre Kooperationsvereinbarung

19.7.2004. Kreis Euskirchen.

Am 14.07. wurde in Euskirchen eine weitere KURS-Lernpartnerschaft auf den Weg gebracht: Die hiesige AOK und das Gymnasium Marienschule unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung, die auf langfristige Zusammenarbeit ausgerichtet ist.
Der stellvertretende Schulleiter der Marienschule Günter Droll begrüßte die Gäste und betonte, dass die Zusammenarbeit mit der AOK den schulischen Unterricht um zahlreiche praxisrelevante Aspekte bereichern werde: „Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sollen die Schüler/innen die AOK als ein Modell eines Wirtschaftsunternehmens kennen lernen. Dabei werden die Berufswahlvorbereitung und Arbeitsweltorientierung im Vordergrund stehen. Über die ersten konkreten Projekte hinaus, die für das nächste Schuljahr geplant sind, streben wir eine langfristige Partnerschaft an.“

Jürgen Sauer, Regionaldirektor der AOK Rheinland, sieht in der zukünftigen Zusammenarbeit mit der Marienschule eine Chance für beide Partner: „Mit der Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Marienschule und der AOK Regionaldirektion Kreis Euskirchen wird ein intensiver Dialog in Gang gesetzt, in dem sich die Partner annähern und gegenseitig unterstützen werden. Die AOK Rheinland kann hierbei die typischen Themen eines Dienstleistungsunternehmens in den Unterricht der verschiedenen Jahrgangsstufen transportieren, zum andern bietet sie als Gesundheitskasse ein breites Feld an Gesundheitsthemen wie Ernährung, Bewegung, Entspannung und Suchtprophylaxe an.“ Zahlreiche Gäste hatten sich zur Feierstunde in der Marienschule eingefunden, díe mit einem bunten Rahmenprogramm aus sportlich-tänzerischen und musikalischen Beiträgen der Schülerinnen und Schüler einen lebendigen Rahmen fand. Bürgermeister Dr. Uwe Friedl setzt große Erwartungen in die Partnerschaft zwischen dem Gymnasium Marienschule und der AOK Euskirchen: „Als Schulträger begrüßen wir diesen innovativen Ansatz ausdrücklich. Nur wenn Schulen und Unternehmen ihre Strukturen sinnvoll ineinander greifen lassen, ist auf Dauer auch ein komplikationsfreier Übergang aus der Schule in den Beruf möglich!“
Manfred Poth, Allgemeiner Vertreter des Landrates Günter Rosenke, betonte die Bedeutung von Lernpartnerschaften für den Kreis Euskirchen: „Auch im Kreis Euskirchen bestehen in diesem Jahr große Probleme bei der Versorgung unserer Schulabgänger mit Lehrstellen. Gerade deshalb freut es mich sehr, dass es neben den bereits bestehenden Lernpartnerschaften im Kreis Euskirchen eine weitere hinzukommt. Neben dem Schulamt des Kreises Euskirchen unterstützen auch die Wirtschaftsförderung des Kreises und die Regionalstelle Frau + Beruf das Projekt.“ Er hoffe, dass das gute Beispiel Schule mache und schon bald über weitere Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft im Kreis Euskirchen berichten werden könne.
Auch Schulamtsdirektor Karl Schiffer setzt große Erwartungen in die Partnerschaft: „Mit dem Konzept der ,Öffnung von Schule‘ sowie der KURS – Initiative in Kooperation mit der Bezirksregierung Köln haben wir einen weiteren Schritt getan, der Schule einen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft zu geben, direkt verknüpft mit den gesellschaftlich relevanten Gruppen, mit verschiedensten Organisationen und Verbänden und natürlich auch den Unternehmen der Region.“
IHK-Geschäftsführer Heinz Gehlen würdigte die Lernpartnerschaft der AOK und des Gymnasiums Marienschule als einen wichtigen Beitrag zu einer weiteren Vernetzung von Schule-Wirtschaft in Sachen Bildung. “Wir haben die Initiative KURS 1999 gemeinsam mit dem Institut Unternehmen & Schule auf den Weg gebracht,um durch eine bessere Passung von Schule und Wirtschaft den Schulabsolventen den Übergang von Schule zum Berufsleben zu erleichtern und um Standorte zu sichern.“ Die Institutionalisierung des Projekts durch enge Zusammenarbeit mit Bezirksregierung und Schulämtern ermögliche nun den Ausbau des Kooperationsnetzes, das im Kreis Euskirchen – wie im Beispiel der neuen Kooperationspartner deutlich werde – mit besonderem Engagement vorangetrieben werde.
Bettina Ismar, Koordinatorin des Büros für Lernpartnerschaften im Kreis Euskirchen, die die Partner in ihrem Anbahnungsprozess unterstützt hat, wünschte den Partnern gutes Gelingen bei der Umsetzung ihrer Vorhaben: „Mit dem Gymnasium Marienschule und der AOK Rheinland, Regionaldirektion Euskirchen, haben sich zwei engagierte Partner gefunden, die sich auf Dauer gegenseitig fördern wollen. Die Feuerprobe der ersten Projekte haben sie bereits bestanden!“

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