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Informatik-Kurs programmiert Applikation

4.5.2011. Städteregion Aachen.

HERZOGENRATH. Professionalität war das Schlagwort des Tages bei der Präsentation eines Schülerprojektes des Informatik-Grundkurses des Gymnasiums Herzogenrath. Souverän, locker und offensichtlich technisch versiert stellten die Teilnehmer ihr beeindruckendes Ergebnis der Kooperationsfirma VEDA GmbH vor. In den letzten Wochen hatten die 14 Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Informatiklehrerin Eva Stegelmann zielstrebig eine vollständige Projektarbeit von der Planung, Aufgabenverteilung bis hin zur endgültigen Gestaltung und Programmierung im Unterricht und etlichen zusätzlichen Stunden an Heimarbeit auf die Beine gestellt.

Ziel war die Programmierung einer App für Smartphones, mit der die Mitarbeiter und Kunden von VEDA Zugriff auf die Datenbank und damit Hilfe bei technischen Problemen und Unterstützung bei der Bedienung der VEDA-Programme bekommen können. Oberstes Augenmerk der Schüler war die Nutzerfreundlichkeit der App. So zeigten sie in der Präsentation, wie übersichtlich sie die verschiedenen Bereiche gestaltet haben, selbstredend im Corporate Design von VEDA. Durch die Gestaltung als App brauchen die Nutzer keinen dauernden Internetzugang, der je nach Netz bisweilen noch nicht überall verfügbar ist. Man merkt sehr schnell auch an dieser Begründung, dass sich die Schülerinnen und Schüler sehr tief in die Aufgabe hineinversetzt haben, denn der anwesende Experte Torsten Mingers bescheinigte ihnen eine „sehr saubere und übersichtliche Programmierung“. Alle Rückfragen konnten die Schüler sicher beantworten. So hätten sie sich für das Betriebssystem Android von Google entschieden und damit gegen Apples Software für das Iphone, weil der Marktanteil von Android stark wachse und der Zugang zu Android offener sei. Einer der Schüler trug sogar das passende T-Shirt: Das grüne Android-Männchen futtert das Apple-Logo auf.

Viel Spaß hat das Projekt gemacht, weil es realitätsnah war, meinten die Schüler. Dies bestätigte Eva Stegelmann: Sie lobte die Selbständigkeit, mit der die Schülerinnen und Schüler in allen Projektphasen dabei waren und sich sehr viel zusätzliches Wissen angeeignet haben. Sabine Schmitt, Director Human Resources & Talent Management, und Martin Kopp, KURS Kooperationsmanager, waren am Ende der Präsentation restlos begeistert von der geleisteten Arbeit. Die programmierte App soll nach einigen bereits vorbereiteten Ergänzungen zeitnah in der Firma zum Einsatz kommen. Damit haben die Schüler eine hervorragende Referenz für ihr Studium und ihre berufliche Zukunft in der Hand, was erneut den Erfolg der KURS Initiative bestätigt.

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